Für Fachleute

Ärzte, Therapeuten, Lehrer, Seelsorger, Behörden und soziale Einrichtungen

Wir kooperieren mit Ärzten, Therapeuten und Kliniken, sowie auch mit Lehrern, Seelsorgern, Behörden und Sozialen Einrichtungen und stehen für Informationen, Gespräche, Vorträge gern zur Verfügung.

Üblicherweise haben Familien alles Mögliche unternommen. Sie haben sich dabei verausgabt, den Trinkenden irgendwie zum Aufhören zu bringen, ihn in eine Klinik einzuweisen oder ihm das Geständnis abzuringen, dass er oder sie ein dickes Problem habe. Aber die Aussichten auf eine erfolgreiche Genesung, können ver- oder behindert werden, wenn die Angehörigen sich aus falsch empfundener Verantwortung mit dem geliebten Menschen auf seinem Pfad der Genesung verketten.

Hier ein paar wichtige Hinweise, die Familienmitglieder auf dem Weg ihrer eigenen Genesung anwenden können:

Befragen, prüfen oder überwachen Sie nicht seinen oder ihren Fortschritt. Es ist die Reise des Trinkers, nicht Ihre. Gestehen Sie ihm zu, sein eigenes Leben neu aufzubauen, auf seine Weise, zu seinen Bedingungen. Suchen Sie sich ein Al-Anon Familienprogramm für begleitende Unterstützung.

In Amerika ist Alkoholismus schon lange kein Tabuthema mehr. Man geht offensiv damit um und hat erkannt, dass es eine Familienkrankheit ist, bei der die vielen Angehörigen genauso betreut werden müssen, wie die Alkoholiker selbst. So gibt es in den USA viele Fachkliniken und Betreuungszentren nur für Angehörige.

Ca. 92% der Al-Anon Teilnehmer sagen, das das Programm ihnen in vielerlei Hinsicht geholfen hat (lt. der amerikanischen Al-Anon Mitgliederumfrage 2015). Teilnehmer erzählen, dass ihr physischer und psychischer Zustand sich gebessert hat, seitdem sie Al-Anon Gruppen besuchen.